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Kreisstadt Beeskow und fünf weitere Kommunen der Region erstellen integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept
Katherina Reiche übergibt tausendsten Förderbescheid
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, hat heute mit der Region Beeskow (Brandenburg) das tausendste kommunale Klimaschutzprojekt der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgezeichnet. „Kommunen spielen eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz. Sie haben eine wichtige Vorbildfunktion und machen den Klimaschutz für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort erlebbar. Gleichzeitig gibt es in den rund 14.000 deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen noch große Potenziale zur Reduzierung von CO2 “, sagte Reiche bei der feierlichen Urkundenübergabe an den Bürgermeister der Stadt Beeskow in Brandenburg, Herrn Frank Steffen.
Die Kreisstadt Beeskow und fünf weitere Kommunen der Region werden innerhalb eines Jahres ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept erstellen. Darin werden konkrete CO2-Einsparungsmaßnahmen für kommunale Liegenschaften, private Haushalte, Wirtschaft und Verkehr erarbeitet. So kann die Region einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die öffentlichen Haushalte entlasten. Das Bundesumweltministerium unterstützt die Erstellung des Konzepts mit rund 57.000 Euro.
Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 Klimaschutzkonzepte, Klimaschutzmanager und effiziente Stromnutzung in Kommunen sowie in sozialen, kulturellen oder öffentlichen Einrichtungen. Für das Jahr 2011 sind mit dem Ende der Antragsfrist am 31.3.2011 über tausend neue Anträge eingegangen.
Quelle: Bundesumweltministerium, 8. April 2011
Basis für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ist die vom Bundesumweltministerium erlassene „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“. Weitere Informationen über den hier relevanten Förderbaustein finden Sie im Merkblatt „Erstellung von Klimaschutzkonzepten“.
Bitte beachten Sie, dass sich durch Novellierungen der Richtlinie teilweise Änderungen im Hinblick auf die Förderbedingungen ergeben haben.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an:
„Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" beim Deutschen Institut für Urbanistik
Telefon: 0221 34030815
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
Internet: www.kommunaler-klimaschutz.de.
© Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz beim Difu (April 2011)







