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Klimaschutzkonzept 2020 für die Stadt Münster steht
Vom Bundesumweltministerium gefördertes Konzept zeigt Weitsicht für den Klimaschutz
Im März 2008 hat der Rat der Stadt Münster ein ehrgeiziges Klimaschutzziel für das Jahr 2020 beschlossen: Die Senkung der CO2-Emissionen um 40 Prozent und die Erhöhung des Anteils regenerativer Energieträger auf 20 Prozent im Vergleich zu 1990. Um diese Ziele zu erreichen, hat die Stadt zwei externe Partner beauftragt, ein Klimaschutzkonzept mit konkreten Handlungsvorschlägen zu entwickeln. Die Konzepterstellung hat das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Die aufgeführten Handlungsvorschläge wurden gemeinsam mit Akteuren vor Ort entwickelt und ausgestaltet. Dazu fanden eine Reihe von Workshops, Fachgesprächen und Interviews statt. Ziel dieses partizipativen Ansatzes war einerseits die Entwicklung konkreter Klimaschutzmaßnahmen und andererseits das Bestreben, ein „Netzwerk für Klimaschutz in Münster“ aufzubauen. Die Bildung eines solchen stadtweiten Netzwerks mit allen im Klimaschutz aktiven und relevanten Akteuren wie Dienstleistern (Versicherungen, Banken etc.), Handwerkern und der IHK, der Universität, den Stadtwerken, Verbänden, Wohnungsbaugesellschaften, den Verkehrsbetrieben und natürlich den Bürgern ist eine große Herausforderung für die Stadt, die dem Klimaschutz in Münster eine neue Dimension geben soll. Oberbürgermeister Markus Lewe unterstreicht: „Nur mit einem solchen übergreifenden Ansatz kann ein so ambitioniertes Klimaschutzziel wie das der Stadt Münster auch in Angriff genommen werden.“
Zusätzliche Akteure ins Boot holen
Das Klimaschutzkonzept 2020 für Münster führt auf, welche Aufgaben auf die Akteure vor Ort warten. Es zeigt sich deutlich, dass über die Hälfte des 40-Prozent-Einsparziels aus „kommunaler Kraft“ erreicht werden kann. Die anstehenden Aufgaben der Stadt sind im Kapitel „Maßnahmen ‚Stadt als Motor’“ festgehalten. Mit insgesamt 52 Maßnahmen könnte die Stadt eine CO2-Reduzierung von rund 22 Prozent erreichen. Für die verbleibenden Prozente werden im Kapitel „Maßnahmen ‚AkteurePlus’“ Handlungsoptionen für weitere Mitstreiter aufgezeigt. Hier sind Maßnahmen auf höherer politischer Ebene (EU, Bund, Land) ebenso beschrieben wie herausragende Aktivitäten aller Münsteraner.
Das Klimaschutzkonzept der Stadt Münster finden Sie hier.
Ansprechpartner: Birgit Wildt
Telefon: 0251/492 6703
E-Mail: wildtb@stadt-muenster.de
Basis für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ist die vom Bundesumweltministerium erlassene „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“. Weitere Informationen über den hier relevanten Förderbaustein finden Sie im Merkblatt „Erstellung von Klimaschutzkonzepten“.
Bitte beachten Sie, dass sich durch Novellierungen der Richtlinie teilweise Änderungen im Hinblick auf die Förderbedingungen ergeben haben.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an:
„Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" beim Deutschen Institut für Urbanistik
Telefon: 0221 34030815
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
Internet: www.kommunaler-klimaschutz.de.
© Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz beim Difu (Juli 2010)







