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Gut beleuchtete Straßen in Reppenstedt und 38 Prozent Energieeinsparung
25 % der Sanierungskosten trägt das Bundesumweltministerium
In 14 Tagen war alles erledigt und die Straßenlaternen in 12 Reppenstedter Anliegerstraßen waren mit insgesamt 70 neuen Leuchtkörpern ausgestattet. Bei einer Energieeinsparung von 38 Prozent sind die Straßen jetzt deutlich besser ausgeleuchtet als zuvor – dank einer besseren Farbwiedergabe der neuen Leuchtmittel. Gemeindedirektorin Susanne Stille: „25 Prozent der Investitions- und Installationskosten hat das Bundesumweltministerium übernommen, da wir durch die Sanierung den Stromverbrauch über 30 Prozent gesenkt haben. Damit haben wir nun doppelt gespart: Durch den Zuschuss des Bundesumweltministeriums und die jetzt viel günstigeren Stromkosten.“ Möglich ist eine solche Unterstützung durch ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Vor der aktuellen Sanierung waren in den Reppenstedter Anliegerstraßen auf Natriumdampf umgerüstete Pilzleuchten im Einsatz. Die Umrüstung dieser in den 1980er Jahren aufgestellten Leuchten war bis Mitte der 1990er Jahre erfolgt. Betrieben wurden sie mit 70 Watt zuzüglich einer Verlustleistung von rund 9 Watt. Bei der jetzt erfolgten Erneuerung mussten lediglich die Leuchtenköpfe ersetzt werden: die dabei installierten Seitenaufsatzleuchten sind mit Kompaktleuchtstofflampen von je 2 mal 18 Watt zuzüglich je 4 Watt Verlustleistung ausgestattet. Aufgrund der lichttechnischen Konstruktion der neuen Leuchten ist es möglich, den Lichtstromverlust durch gezielt ausgerichtete Spiegeloptiken zu kompensieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund war die Entscheidung auch für diesen Lampentyp gefallen.
Den Förderbedingungen entsprechend erfolgt die Ein- und Ausschaltung der Leuchten automatisch über einen Dämmerungsmelder und es wurde ein Lichtmanagement installiert. So wird nachts zwischen 0.30 Uhr und 5.00 Uhr pro Lampe jeweils eine Leuchte abgestellt. Trotz dieser Einsparung sind die Straßen immer noch ausreichend beleuchtet und die Anwohner sind mit der neuen Situation sehr zufrieden.
Ansprechpartner: Hans-Joachim Fischer
Telefon: 04131-672753
E-Mail: hans-joachim.fischer@gellersen.de
Basis für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ist die vom Bundesumweltministerium erlassene „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“.
Bitte beachten Sie, dass sich durch Novellierungen der Richtlinie teilweise Änderungen im Hinblick auf die Förderbedingungen ergeben haben.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an:
„Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" beim Deutschen Institut für Urbanistik
Telefon: 0221 34030815
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
Internet: www.kommunaler-klimaschutz.de.
© Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz beim Difu (März 2010)







