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Weil am Rhein: 34 Prozent weniger Stromverbrauch und eine ballwurfsichere Hallenbeleuchtung
Von der Sanierung der 30 Jahre alten Hallenbeleuchtung in der Sporthalle der Leopoldschule in Weil am Rhein, Kreis Lörrach, Baden-Württemberg, profitieren viele Nutzer: Grund- und Sonderschüler, deren Sportunterricht hier stattfindet, sowie zahlreiche Freizeitsportler, die hier in Vereinen ihr Training absolvieren. Deshalb sind die 25 Prozent Förderzuschuss, die das Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für die Investitionskosten der Klimaschutztechnologien und die Installationskosten durch Fachpersonal übernommen hat, mehr als gut angelegt, bestätigt Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. „Mit der Reduktion des Stromverbrauchs um 34 Prozent liegen wir über den vom BMU geforderten 30 Prozent. In 20 Jahren vermeiden wir damit rund 20,6 Tonnen schädliches CO2. Gleichzeitig haben die Nutzer optimale Lichtverhältnisse.“
Die Deckenbeleuchtung der Turnhalle bestand aus 24 zweiflammigen Eckaufbauleuchten ohne Spiegel mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG). Geschaltet wurden sie über zwei Lichtbänder ohne Lichtsteuerungstechnik. Für den Wettkampfbetrieb – Weil am Rhein spielt in der Regionalliga Tischtennis – wurden fünf Metalldampflampen zu je 400 Watt dazugeschaltet. Die neuen Lichtbänder, ausgestattet mit ballwurfsicheren Spiegelrasterleuchten mit T5 Röhren und elektronischen Vorschaltgeräten (EVG), zeichnen sich dagegen durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Die Leuchtmittel entsprechen der EU-Energieeffizienzklasse A, sie sind sparsamer im Energieverbrauch als die vorhergehenden und bringen für die Sportler gleichzeitig deutlich mehr Licht auf den Hallenboden.
Jederzeit optimale Lichtverhältnisse
Bei Sonnenschein erkennt ein Lichtsensor die natürliche Strahlung und schaltet dann umgehend die künstliche Beleuchtung ab. Zusätzlich kann zwischen Vollbeleuchtung für den Tischtennisbetrieb und normaler Beleuchtung für den Sportbetrieb gewählt werden. Wird die Halle nicht genutzt, wird dies sofort durch einen neu eingebauten Melder registriert und das Licht automatisch ausgeschaltet.
Ansprechpartner: Thomas Klug, stv. Leiter des Amtes für Gebäudemanagement und Umweltschutz
Telefon: 07621/704 -333
E-Mail: t.klug@weil-am-rhein.de
Basis für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ist die vom Bundesumweltministerium erlassene „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“. Weitere Informationen über den hier relevanten Förderbaustein finden Sie im Merkblatt „Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung“.
Bitte beachten Sie, dass sich durch Novellierungen der Richtlinie teilweise Änderungen im Hinblick auf die Förderbedingungen ergeben haben. Die aktuellen Fördermöglichkeiten entnehmen Sie bitte dieser Richtlinie.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an:
„Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ beim Deutschen Institut für Urbanistik
Telefon: 0221 34030815
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
Internet: http://www.kommunaler-klimaschutz.de
© Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz beim Difu (Juli 2010)








