Praxisbeispiel

Solarhaussiedlung „In den Fichtlerswiesen“

Solarhaussiedlung „In den Fichtlerswiesen“ - Bebauungsgebiet mit sechs Passivhäusern und sechs KfW-40-Gebäuden

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„Klimaschutzkonzept für die Liegenschaften der Stadt Zweibrücken“ erstellt
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Gemeinden Wester- und Oster-Ohrstedt stellen ihre Straßenbeleuchtung vollständig auf LED-Lampenköpfe um

Bundesumweltministerium fördert den Einsatz von LED-Technologie bei Sanierung der Straßenbeleuchtung

Die Nachbargemeinden Wester-Ohrstedt und Oster-Ohrstedt im Amt Viöl im Nordwesten Schleswig-Holsteins setzen ganz auf den Einsatz modernster Leuchtmittel und ersetzen alle vorhandenen Lampenköpfe mit Langfeldleuchten, HQL-Lampen etc. durch LED-Leuchten. Finanzielle Unterstützung für das Projekt gibt es vom Bundesumweltministerium (BMU), das rund 28.000 Euro zu den Investitions- und Installationskosten für die neuen Lampenköpfe beiträgt. Das Fördergeld wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMU gewährt.

Zu den Zielen der Sanierung äußerte sich Uwe Heinsen, Bauamtsleiter im zuständigen Amt Viöl: „Hier geht es um eine deutliche Stromeinsparung und damit einhergehend um eine Reduzierung von CO2-Emissionen.“ Um nur so viel Strom zu verbrauchen wie nötig, können die LED-Leuchten zusätzlich mit Hilfe eines elektronischen Vorschaltgerätes gedimmt werden. So kann der nächtliche Stromverbrauch gesenkt werden, ohne das Licht ganz auszuschalten. Die eingesetzten LED-Leuchten entsprechen der zweiten Stufe der Verordnung 245/2009 "Beleuchtung im tertiären Sektor" der EU-Ökodesignrichtlinie. Bei den neuen Leuchten handelt es sich um ein Modell, das bereits in verschiedenen Gemeinden erfolgreich zum Einsatz gekommen ist. Bauamtsleiter Heinsen: „Erfreulich ist auch, dass die Herstellerfirma mit dem günstigsten Preis aus der Region stammt. Den Einbau der neuen Leuchten übernehmen dann ortsansässige Elektrofirmen.“

Eine Voruntersuchung der Stabilität der Lampenmasten in der Antragsphase ergab, dass diese bleiben können und nicht ausgetauscht werden müssen. Während der konkreten Planungs- und Ausschreibungsphase stellte sich jedoch heraus, dass – unabhängig von der Förderung – einige Masten doch ausgetauscht werden müssen.

Der Erfolg der Maßnahme soll nach der Installation von Anfang an überprüft und dokumentiert werden. Sowohl Wester-Ohrstedt als auch Oster-Ohrstedt beteiligen sich am Energiearbeitskreis „Easy-Watt“ des Amtes Viöl. Hier werden Monat für Monat alle Stromverbräuche erfasst und ausgewertet.

Ansprechpartner: Uwe Heinsen
Telefon: 04843 2090-26
E-Mail: uwe.heinsen@amt-vioel.de

Basis für die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ist die vom Bundesumweltministerium erlassene „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“. Weitere Informationen über den hier relevanten Förderbaustein finden Sie im Merkblatt „Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung“.

Bitte beachten Sie, dass sich durch Novellierungen der Richtlinie teilweise Änderungen im Hinblick auf die Förderbedingungen ergeben haben.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an:
„Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" beim Deutschen Institut für Urbanistik
Telefon: 0221 34030815
E-Mail: kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
Internet: www.kommunaler-klimaschutz.de

© Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz beim Difu (Mai 2011)



 
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