Praxisbeispiel

CO2-Reduktionszertifikate für Haushalte - Vergütung jeder eingesparten Tonne CO2 mit 20 Euro

Geförderte Projekte

Stadt Hemmingen belohnt Klimaschützer in Schulen, KiTas und Jugendfeuerwehren
Stadt Hemmingen belohnt Klimaschützer in Schulen, KiTas und Jugendfeuerwehren

Videopraxisbeispiel

Neckarsulm - Eine Stadt an der Sonne

>> Video ansehen

Servicestellen-Verteiler

Möchten Sie aktuelle Informa- tionen rund um die Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz zuge- schickt bekommen?

>> zum Formular

Stellenbörse

Suchen Sie eine freie Stelle im Bereich Klimaschutz oder möch- ten Sie eine freie Stelle bei uns inserieren?

>> zur Stellenbörse
>> Stelle inserieren

Positiver Bewilligungsbescheid – positiv für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort

Ein positiv beschiedener Förderantrag eignet sich hervorragend als Aufhänger für die regionale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. So erfahren BürgerInnen und wichtige Multiplikatoren von den bevorstehenden Aktivitäten in Sachen Klimaschutz.

Hier nun einige Ideen und Tipps, wie das Thema in den Mittelpunkt gerückt werden kann. Die Liste versteht sich als Auswahl und Ideengeber. Da die Situation und die Möglichkeiten vor Ort sehr unterschiedlich sind, muss jeweils individuell über die Auswahl der zu nutzenden Kommunikationswege und -maßnahmen entschieden werden.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich gern an die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ im Difu, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Anna Hogrewe-Fuchs, 0221 340 308 16, hogrewe-fuchs@difu.de.  

 

Pressemitteilung
Mit einer Pressemitteilung können Sie zeitnah und ohne großen Aufwand auf den Erhalt des Bewilligungsbescheides und die nun folgenden Maßnahmen aufmerksam machen. Beginnen Sie den Text am besten mit einem Zitat (z. B. des Bürgermeisters, Landrats) über die Bedeutung der zugesagten finanziellen Mittel für die Kommune. Verweisen Sie auf das Förderprogramm und nennen Sie die geplanten Maßnahmen. Selbstverständlich können Sie auch konkrete Zahlen nennen.

Wichtig:

  • Beginnen Sie mit einer (möglichst kurzen und knappen) Überschrift, die Interesse am gesamten „Artikel“ weckt.
  • Pressemitteilungen müssen immer so verfasst sein, dass das Wichtigste gleich zu Beginn steht – also keine chronologische Aufzählung, sondern Anordnung der Information nach abnehmender Wichtigkeit des Inhalts. Im ersten Absatz sollten möglichst folgende „W-Fragen“ beantwortet werden: Wer, Was, Wie, Wo, Wann.
  • Achten Sie auf eine verständliche Sprache. Vermeiden Sie lange Sätze, zu viele Fremdwörter, zu viele und zu komplizierte technische Details. Vorsicht bei Adjektiven – es geht um sachliche Information und nicht um Werbung. Namen (immer Vor- und Zuname sowie Funktion nennen) und Zitate lockern den Text auf.
  • Der Text sollte möglichst nicht mehr als eine DIN A 4 Seite umfassen.
  • Über dem Text sollte Pressemitteilung oder Presseinformation stehen, am Ende ein Ansprechpartner sowie ein Absender vermerkt sein.
  • Der Text sollte per E-Mail verschickt werden, so können die Journalisten sich den Text kopieren und müssen nicht alles neu erfassen.
  • Die Presseinformation sollte mit der Veröffentlichung auch auf der Homepage eingestellt werden.

Unter „Beispiele geförderter Projekte“ finden Sie Textbeispiele zur Vorstellung von Projekten.

Zeitungsinterview
Bieten Sie der wichtigsten Redaktion vor Ort ein Exklusiv-Interview über das geplante Vorhaben an. Sprechen Sie die Fragestellungen im Vorfeld mit dem Redakteur ab und lassen Sie sich vor dem Druck die schriftliche Endfassung zur Freigabe vorlegen.

Präsentation im Internet
Mit dem Eingang des Bewilligungsbescheides sind Sie dazu verpflichtet (sofern es der vorgesehenen Verwertung nicht entgegensteht), Ihr Vorhaben im Internet vorzustellen (Titel und Laufzeit des Vorhabens, beteiligte Partner, Förderkennzeichen, Ziel und Inhalt des Vorhabens, Link zum BMU und zum Projektträger Jülich).

Weiten Sie diese Darstellung, beispielsweise aufbauend auf dem Pressetext, weiter aus. Veranschaulichen Sie die Darstellung mit Fotos und Grafiken, die z. B. die eingesparten CO2-Emissionen darstellen.

Sollten ausreichende Kapazitäten vorhanden sein, können Sie auch den Projektverlauf kontinuierlich auf Ihrer Homepage dokumentieren. Die erstellten Dokumente können auch für eine Ausstellung der Maßnahme genutzt werden (siehe unten).
(Links auf Internetpräsentationen von Kommunen, die bereits gefördert wurden)

„Öffentlicher Start“ der geplanten Maßnahmen
Landen Sie Honoratioren, Presse und BürgerInnen zu einer Veranstaltung ein, auf der Sie über die geplanten Maßnahmen informieren. Der/die Bürgermeister/in, Landrat/Landrätin oder Beigeordnete/Dezernenten/Dezernentin sollte das Vorhaben vorstellen. Binden Sie darüber hinaus die am Vorhaben beteiligten Partner aktiv ein – so erreichen Sie eine abwechslungsreichere Präsentation. Nennen Sie konkrete Termine und Zahlen und bemühen Sie sich um eine möglichst anschauliche Darstellung (Vorsicht vor zu viel Detailinformation!). Für die Presse sollten Sie Pressemappen bereithalten. Hierin finden sich eine im Vorfeld erstellte Presseinformation sowie weitere Hintergrundinformationen.

„Öffentlicher Abschluss“ des Vorhabens
Ebenso wie der Beginn kann natürlich auch der Abschluss des Projekts im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung gefeiert werden. Hier kann auf die gesamte Entwicklung zurückgeblickt werden oder es können „besondere“ Bau- bzw. Arbeitsphasen Erwähnung finden. Insgesamt ist natürlich eine abschließende Bilanz zu ziehen. Für eine anschauliche Präsentation der Ergebnisse sollte die gesamte Projektzeit kontinuierlich in Fotos festgehalten werden.

Ausstellung des Vorhabens
An zentraler Stelle mit regelmäßigem Publikumsverkehr (Rathaus, Bücherei) wird das Vorhaben als „Ausstellung“ vorgestellt. Ein Text informiert über das grundsätzliche Vorhaben (als Basis kann hier der Text von der Pressemitteilung dienen). Fotos zeigen, wo es „zur Sache geht“. Diese Ausstellung sollte mit dem Fortschreiten des Projekts kontinuierlich aktualisiert werden (siehe auch Präsentation im Internet).

Download: Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit  (pdf, 24 kB)



 
. . Impressum | Kontakt | Sitemap