Preisgelder zwischen 10.000 und 50.000 Euro für vorbildlichen Klimaschutz in Kommunen
Köln. Mit dem vom Bundesumweltministerium gestarteten Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2009“ sollen Kommunen und Regionen für vorbildlichen Klimaschutz ausgezeichnet werden. Der Wettbewerb ist ein weiteres Angebot, das sich im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative speziell an die Zielgruppen Kommunen und Regionen richtet.
Bewerben können sich Kommunen oder Regionen mit realisierten Projekten, Maßnahmen und Strategien, die in besonderem Maße zur Reduzierung von Treibhausgasen beigetragen haben. Die Preisgelder in den einzelnen Wettbewerbskategorien betragen zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Die Projekte, Maßnahmen oder Strategien sollen Modell- und Vorbildfunktion besitzen und andere Kommunen zur Nachahmung anregen.
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2009. Zentrale Beratungsstelle für alle Fragen rund um den Wettbewerb ist die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu).
Die Preisverleihung findet in größerem Rahmen statt und wird durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet. So sollen die ausgezeichneten Kommunen und Regionen bundesweit bekannt gemacht werden und andere zu einer Beteiligung am Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz“ anregen. Die Preisverleihung wird voraussichtlich Ende Juni 2009 stattfinden. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen unter: http://www.kommunaler-klimaschutz.de/wettbewerb
Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck – über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ (s. u.) würden wir uns sehr freuen!
Kurzinfo: „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat 2008 eine umfassende Klimaschutzinitiative mit dem Ziel gestartet, die Potenziale für den Klimaschutz durch die Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung regenerativer Energien kostengünstig zu realisieren. Außerdem sollen zukunftsweisende Klimaschutztechnologien und innovative Ideen durch Modellprojekte unterstützt und verbreitet werden. Dazu wurden umfangreiche Förderprogramme aufgelegt. Die Kommunen gehören zu den zentralen Zielgruppen der Initiative, denn hier wird aufgrund der räumlichen Konzentration und unterschiedlichen Nutzungen (Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr, Freizeit) ein großer Teil klimarelevanter Emissionen erzeugt. Im Sommer 2008 wurde daher (gefördert durch das BMU) eine übergeordnete „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) eingerichtet. Sie dient als Service- und Beratungseinrichtung für Kommunen und bietet zugleich einen Wegweiser durch die verschiedenen Förderbausteine.
Die Arbeit der bundesweit agierenden Servicestelle umfasst folgende Aufgaben:
- Öffentlichkeitsarbeit zum Förderprogramm, insbesondere bei der Zielgruppe Kommunen;
- Vorbereitung und Durchführung der Wettbewerbe „Kommunaler Klimaschutz“;
- Beratungs- und Serviceleistungen zum kommunalen Klimaschutz.
Kontakt:
Anna Hogrewe-Fuchs (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Lindenallee 11, 50968 Köln
Telefon: 0221/340308-16, Telefax: 0221/340308-28
E-Mail: hogrewe-fuchs@difu.de, kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
Internet: www.kommunaler-klimaschutz.de, www.difu.de
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