Servicestelle: Kommunlaer Klimaschutz

Servicestelle: Kommunlaer Klimaschutz

Deutsches Institut für Urbanistik

Servicestelle: Kommunlaer Klimaschutz

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Die BMU Klimaschutzinitiative

Weitere Wettbewerbe

Einmal im Jahr führt die "Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium den Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz" durch. Bewerbungsschluss ist jeweils Ende März, die Preisverleihung findet im Herbst darauf statt. Daneben gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Wettbewerbe, sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene, die für Kommunen interessant sind. Eine Auswahl aktueller Wettbewerbe sowie weiterer Auszeichnungen und Vergleichsmöglichkeiten für Kommunen haben wir nachfolgend zusammengestellt.

1. Bundeswettbewerb

„Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele 2010“
Veranstalter: Deutsche Energie-Agentur (dena)
Zielgruppe: Kommunen und Institutionen des öffentlichen Sektors
Thema: Die Wettbewerbsbeiträge können Energieeffizienzprojekte sein, die von Kommunen oder den Institutionen des öffentlichen Sektors wie Bildungseinrichtungen, Versorgungsunternehmen, Krankenhäuser, ÖPNV usw. beauftragt, erfolgreich umgesetzt und bereits evaluiert wurden. Voraussetzung für die Wettbewerbsteilnahme ist, dass die kommunalen Energieeffizienzprojekte für Energieeinsparungen über dem Marktmindeststandard gesorgt haben.
Bewerbungsschluss: 10.09.2010
Link: www.energieeffizienz-online.info

2. Landeswettbewerbe

"Energie.NRW"
Veranstalter:
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Zielgruppe: Alle Unternehmen, Forschungseinrichtungen und kommunale Akteure in Nordrhein-Westfalen.
Thema: Im Förderwettbewerb “Energie.NRW“ sollen innovative Produkte generiert, Prozesse verbessert und die strategische Bedeutung des Clusters Energie- Region.NRW entlang der kompletten Wertschöpfungskette gestärkt werden.
Start: 07.05.2010
Bewerbungsschluss: 09.09.2010

Link: www.ziel2.nrw.de

"Agenda-Anerkennungspreis 2010: Öffentlichkeitsarbeit im Klimaschutz"
Veranstalter: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg
Zielgruppe: Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Landkreise, private Organisationen, Vereine, Verbände, Institutionen wie z.B. Kirchen und natürlich ehrenamtliche tätige Gruppen wie Agenda-Arbeitskreise, Energievereine oder Solarinitiativen
Thema: Der Agenda-Anerkennungspreis 2010 für Öffentlichkeitsarbeit im Klimaschutz wurde vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg ausgeschrieben. Die Bevölkerung für den Klimaschutz zu gewinnen, bildet einen wesentlichen Schwerpunkt vieler ehrenamtlicher und kommunaler Aktivitäten. Dafür stehen viele Veranstaltungen, Publikationen, Mitmachaktionen, Kampagnen, Lehrpfade, Energietouren und andere Aktivitäten. Die besten werden 2010 mit sechs Anerkennungspreisen von 2.500 Euro belohnt.
Start: 08.06.2010
Bewerbungsschluss: 13.09.2010

Link: www.lubw.baden-wuerttemberg.de

"Echt-gut! - Ehrenamt in Baden-Württemberg"
Veranstalter: Landesregierung mit Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Sparkassen des Landes
Zielgruppe: Einzelpersonen, aber auch Gruppen, Vereine, Projekte und Initiativen
Thema: Beim Wettbewerb „Echt-gut! - Ehrenamt in Baden-Württemberg“ zeichnet die Landesregierung mit Unterstützung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und den Sparkassen im Land Einzelpersonen, aber auch Gruppen, Vereine, Projekte und Initiativen für herausragendes ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement aus. Bewerbungen sind in sechs verschiedenen Kategorien möglich - zum Beispiel in der Kategorie "Umwelt und nachhaltige Entwicklung". Die vorgeschlagenen Projekte und Aktivitäten müssen in Baden-Württemberg angesiedelt sein.
Start: 06.07.2010
Bewerbungsschluss: 16.09.2010

Link: www.echt-gut-bw.de

"Klimaneutrale Kommune"
Veranstalter:
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg
Zielgruppe: Städte und Gemeinden des Landes Baden-Württemberg.  Landkreise sind nicht teilnahmeberechtigt!
Thema: Mit dem Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“, der sich an Kommunen in drei Größenklassen (< 10.000 EW, 10.000 EW – 50.000 EW, > 50.000 EW) richtet, sollen Modellprojekte angestoßen werden. In einem ersten Schritt sollen in jeder Größenklasse bis zu drei Machbarkeitsstudien unterstützt werden, in denen für die gesamte Gemarkung einer Kommune untersucht werden soll, ob langfristig (in der Perspektive bis spätestens 2050) der Strom- und Wärmebedarf sowie der Energiebedarf für Mobilität deutlich reduziert bzw. CO2-neutral bereitgestellt werden können, mit welchen Maßnahmen dies zu erreichen ist und welche Kosten und Auswirkungen damit verbunden sind. In einem zweiten Schritt sollen ausgewählte Umsetzungsmaßnahmen gefördert werden.
Start: 01.07.2010
Bewerbungsschluss: 31.10.2010

Link: www.uvm.baden-wuerttemberg.de

3. Weitere Auszeichnungen und Vergleichsmöglichkeiten für Kommunen

"Benchmark Kommunaler Klimaschutz"
Aktiver Klimaschutz heißt, die kommunalen Handlungsmöglichkeiten auszuschöpfen: als Energieverbraucher, als Planungs- und Genehmigungsinstanzen, in der Wirtschaftsförderung, als Eigentümer von Wald und Boden und als Vorbild für Unternehmen und Bürger.

Dabei haben Kommunen ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht und Ideen und Lösungen entwickelt. Das Benchmark Kommunaler Klimaschutz strukturiert die Vielfalt der kommunalen Erfahrungen, bereitet sie auf und gibt sie situations- und bedarfsspezifisch an die Nutzer des Programms weiter. Es unterstützt sie in der systematischen Weiterentwicklung, Durchführung und Verbesserung von Klimaschutzaktivitäten in der Kommune.

Im Internet können Kommunen seit dem 18. November 2009 kostenlos testen, wie weit sie schon im Klimaschutz sind. Unter www.benchmark-kommunaler-klimaschutz.net erfahren die Kommunen nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall wo ihre Stärken und Schwächen im Kampf gegen den Treibhauseffekt liegen. Die Website zeigt ebenfalls, wo die Kommune im Vergleich zu anderen deutschen Städten und Gemeinden steht. Abgerundet wird das "Benchmark-Verfahren Kommunaler Klimaschutz" durch praktische Tipps für die nächsten Schritte zu mehr Klimaschutz vor Ort. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt gefördert.

Link: www.benchmark-kommunaler-klimaschutz.net

"European Energy Award®"
Mit dem European Energy Award® (eea) wurde im Rahmen des 5. Forschungsrahmen- Programms der Europäischen Union unter dem Projekttitel "Communal Labels" ein Programm zur Zertifizierung von Städten und Gemeinden entwickelt, das sich am Managementzyklus "Analysieren - Planen - Durchführen - Prüfen – Anpassen" orientiert und bei erfolgreicher Durchführung zur Auszeichnung der Kommune mit dem eea führt. Um den europäischen Qualitäts-Standard des Verfahrens zu sichern, wird die Zertifizierung von einem externen Auditor durchgeführt.

Grundlage ist dabei ein Maßnahmenkatalog mit ca. 100 Einzelmaßnahmen, mit dem die Arbeiten der Kommunen in energierelevanten Bereichen bewertet werden. Erreicht die Kommune 50% der möglichen Punkte, wird der European Energy Award® verliehen, bei 75% sogar der European Energy Award®Gold. Durch die systematische Erfassung der bisherigen Arbeit und die Planung und Umsetzung neuer Projekte wird die Energieeffizienz in den Kommunen kontinuierlich gesteigert. Erfolge konnte das Vorläuferprogramm bereits in der Schweiz unter dem Namen "Energiestadt" und in österreich als "e5-Programm" erzielen.

Die Teilnahme am eea ist kostenpflichtig. In einigen Bundesländern bestehen Fördermöglichkeiten für eine Teilnahme.

Link: www.european-energy-award.de

Solarbundesliga
Die Solarbundesliga ist eine Rangliste der bei der Solarenergienutzung erfolgreichsten Kommunen in Deutschland. Veranstaltet wird die Liga von der Solarthemen-Redaktion in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V.

Melden kann sich jeder, der die ermittelten Daten glaubhaft belegen kann. Nur gesicherte Mindest-Zahlen kommen in die Wertung – keine Schätzwerte oder unsichere Hochrechnungen. Eingemeindete Orte und Dörfer dürfen für die Ortsteilliga gemeldet werden (Mindest-Einwohnerzahl ist 100).

Die "Solarbundesliga" soll für die lokalen Akteure einen Anreiz bilden, verlässliche Gesamtzahlen zu ermitteln – beispielsweise durch Zählung auf den Dächern oder Umfragen bei Installateuren.

Gewertet werden die Pro-Kopf-Daten in den beiden Teilbereichen Solarwärme und Solarstrom. Hinzu kommen Bonuspunkte, die eine ausgeglichene Entwicklung der beiden Teilbereiche belohnen. Bei der Solarwärme gibt es pro Quadratdezimeter je Einwohner einen Punkt, beim Solarstrom für drei Watt pro Einwohner.

Link: www.solarbundesliga.de

 
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